DASB
Discover America Schüleraustauschbetreuung
Im Römergrund 26
89129 Langenau
Tel. (07345) 800 866
Fax (07345) 800 3920
post@dasb.de
Die DASB kann auf eine Erfahrung zurückgreifen, die bis ins Jahr 1973 zurückgeht und 25 Jahre High School - Programme beinhaltet. Üblicherweise wird mit den Eltern von Teilnehmern ein Reisevertrag abgeschlossen. Wir halten dies für sehr bedenklich, zumal das Programm wichtige Komponenten enthält, auf die der deutsche Reiseveranstalter in diesem Fall keinen Einfluß hat, nämlich das Finden von Gastfamilien und Schulplätzen sowie die Bereitstellung der erforderlichen Visumsunterlagen. Da man also weder Gastfamilien noch Schulplätze wie auch die notwendigen Visumsunterlagen notfalls von hier aus direkt beschaffen kann, ist es fraglich, Kunden „in Sicherheit“ zu wiegen, indem man ihnen eine definitive Teilnahmezusage gibt, die im Grunde nur von der amerikanischen Organisation als dem Erfüller gegeben werden kann.
Wir halten es daher für notwendig, daß bei einem solchen Programm, das für die Teilnehmer einen prägenden Lebensabschnitt darstellt, alle Beteiligten für den Teil des Programms die Verantwortung übernehmen, für den sie zuständig sind und den sie kontrollieren. Auf deutscher Seite ist dies die Beratung und Betreuung vom Erstkontakt bis zur Rückkehr, auf amerikanischer Seite die tatsächliche Durchführung der Teilnahme. So schließen Sie einen Beratungs- und Betreuungsvertrag mit uns, und Ihr Leistungsanspruch gegenüber der amerikanischen Organisation wird durch einen direkten Vertrag mit der US-Organistion geregelt, der auch die definitive Teilnahmezusage enthält. .
Letztlich wird auch die Verwendung der zu zahlenden Beträge für Sie transparenter. Da Sie bei unserem System jeweils die Originalbeträge an die einzelnen Leistungsträger zahlen, wirkt sich dies auf die Gesamtkosten äußerst günstig aus, wie Sie unserer Kostenaufstellung entnehmen können.
Unterlagen anfordern

Impressum

Informationen
zum
High School-Besuch
in den
USA

Direkt-Links, auch zum Drucken:

HIGH SCHOOL USA

AU PAIR USA

WARUM TEILNEHMEN?

Ein Schulbesuch in den USA - ob für ein halbes oder volles Schuljahr - ist zweifelsfrei eine sinnvolle Zusatzausbildung für die schulische und berufliche Zukunft. Die Trennung von Familie und Freunden auf längere Zeit bringt wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Für alle Austauschschüler ist die Teilnahme an einem solchen Programm ein prägender Lebensabschnitt und bewirkt die Fortentwicklung der Selbständigkeit, die Neuordnung eigener Standpunkte und Wertungen, wie auch für den Gewinn an Toleranz und Reife.
Die tägliche, aktive Teilnahme an Familien-, Schul- und Gemeindeleben vermittelt nicht nur den unverfälschten Einblick in amerikanische Lebensgewohnheiten - den sprichwörtlichen ‘American Way of Life’ -, sondern bringt auch erhebliche Verbesserungen in der Welt sprache Englisch und - last not least - werden oftmals neue Freunde fürs Leben gewonnen. Die Gastfamilie möchte ebenfalls einen Einblick in unsere Lebensgewohnheiten, Ansichten und Kultur bekommen. Insofern repräsentiert der Gastschüler auch sein Land und seinen Kulturkreis.
Die Teilnahme an Austauschprogrammen wird von Erziehern und Pädagogen einhellig empfohlen. Jährlich sind es mehr Schülerinnen und Schüler, die diese einmalige Chance nutzen, zumal die Unterbrechung des deutschen Schulalltags oft eine neue Lernmotivation bewirkt und damit eine ideale Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe darstellt. Viele Gymnasien stellen gute Schülerinnen und Schüler inzwischen frei, um an einem solchen Programm ohne Schulzeitverlust teilnehmen zu können. Und auch für Realschulabgänger hat sich der Schulbesuch in den USA im Hinblick auf die Berufsausbildung als wertvolle Zusatzqualifikation bewährt.

VORAUSSETZUNGEN

Das Alter der Teilnehmer, die Dauer des Programms und nicht zuletzt die beträchtlichen Entfernungen von zuhause erfordern die Mitwirkung einer zuverlässigen US-Organi-sation, die verantwortlich arbeitet, und eine gute Beratung, Vorbereitung und Betreuung von hier aus.
Unsere Erfahrung in bezug auf einen Schulbesuch in den USA geht bis 1980, und unsere Erfahrung in Sprach- und Schülerreisen in die USA geht bis 1973 zurück. Wir verfügen heute über fundierte Kenntnisse amerikanischer Gegebenheiten und langjährige wie vielseitige Verbindungen und Kontakte zu seriösen amerikanischen Organisationen, die wir empfehlen können.
Es hat Jahre gedauert, ein High School - Programm mit seinen vielfältigsten Aspekten und individuellen Komponenten umfassend zu beherrschen und in allen Einzelheiten zu durch
denken. Wir wissen, daß es illusorisch ist, daß alle Teilnehmer absolut hochzufrieden und begeistert zurückkehren werden. Es kommt also darauf an, mögliche Probleme durch eine gute Vorbereitung und eine zuverlässige US-Organisation, die sich um auftretende Probleme sofort kümmert, von vornherein zu minimieren. Wir meinen, daß das Optimum bei einer Quote von deutlich unter 10% an notwendigen Familienwechseln erreicht ist.
Um einen solchen Standard zu halten, haben wir auf die Art und Weise, wie wir das Programm anbieten, die amerikanische Organisation direkt in die Verantwortung mit einbezogen, und um eine individuelle wie effektive Beratung und Betreuung von hier aus gewährleisten zu können, werden wir nur für maximal 80 Teilnehmer/innen pro Jahr tätig sein.
Bei den von uns empfohlenen US-Organisationen ist eine örtliche Betreuung garantiert und wird die Qualität vor Quantität gestellt. Wichtig ist, daß die Zahl der amerikanischen Betreuer in einem realistischen Verhältnis zu der weltweit akzeptierten Teilnehmerzahl steht, die US-Organisation sich selbst wie die Betreuer also nicht überfordert und dann erhebliche Probleme zu Lasten der Teilnehmer auftreten.
Wir empfehlen, sich ausschließlich für US-Organisationen zu entscheiden, die auf der CSIET (Council on Standards for International Educational Travel) Advisory List stehen, der gewichtigen Kontrollorganisation für anerkannte amerikanische Austauschorganisationen, 1984 vom Verband der amerikanischen High School Rektoren gegründet. Diese verfügen über ausgedehnte und geschulte Betreuernetze und haben einen guten Ruf bei den High Schools - Grundvoraussetzung, um einen oder mehrere der begehrten Plätze für Austauschschüler/innen zu erhalten, die ja letztendlich als Stipendium des amerikanischen Steuerzahlers anzusehen sind, der die anfallenden Schulgebühren trägt.

WER KANN TEILNEHMEN?

Bewerben können sich alle Schülerinnen und Schüler, die bei Abreise zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, gleich welche Schule sie besuchen oder besucht haben. Der Notendurchschnitt der letzten drei Zeugnisse sollte allerdings nicht viel schlechter als 3,5 sein. Wenn Englisch nicht die erste Fremdsprache war/ist, sollte die Englischnote zumindest 3 sein.
Wichtiger jedoch als diese technischen Voraussetzungen ist, sich einer Selbstprüfung zu unterziehen:
• kann ich derart lange ohne meine Familie und Freunde auskommen, Heimweh überwinden, und ist mir bewußt, daß ich am besten zuhause bleibe, wenn ich alles so erwarte wie zuhause?
• bin ich bereit, andere Gewohnheiten, Tagesabläufe und evtl. ungewohnte Aktivitäten zu akzeptieren?
• kann ich mit Problemen und Enttäuschungen allein fertig werden und habe ich das Durchhaltevermögen dazu?
• kann ich Ansichten und Wertvorstellungen, die sich grundlegend von meinen unterscheiden, tolerieren?
• bin ich bereit, auch Kompromisse einzugehen, Entscheidungen allein zu treffen?
• habe ich die Fähigkeit und bin ich bereit, mich in einer neuen und fremden Umgebung zu integrieren, nicht Dauer”gast” zu bleiben, mich anzupassen?
• möchte ich nur mein Englisch verbessern oder bin ich auch bereit, in einem anderen Schulsystem mitzuhalten, das andere Anforderungen an mich stellt?
• kann ich über mich selbst lachen, wenn ich z.B. etwas sage oder tue, das in anderen Augen dumm oder unangebracht ist? • Kann ich andererseits Verständnis zeigen, wenn mir Fragen oder Gepflogenheiten anderer komisch/albern vorkommen?
Wer die meisten Fragen mit JA beantworten kann, wird höchstwahrscheinlich viel Freude und Nutzen von seinem Schulbesuch in den USA haben und bezüglich seiner Persönlichkeit sehr davon profitieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Behinderungen oder Allergien schließen eine Teilnahme nicht aus, müssen aber angegeben werden. Ansonsten gilt der Grundsatz: Wer alles so erwartet wie zuhause, bleibt am besten zuhause.
Hier noch eine allgemeine Teilnehmerzusammensetzung:
85% sind Ganzjahresteilnehmer, 15% Halbjahresteilnehmer. 85% gehen nach der deutschen 10., 15% in (Halbjahr) oder nach der 11. Klasse in die USA. Weltweit sind es jährlich ca. 10.000 deutsche Austauschschüler, davon ca. 80 % USA

UMFASSENDE BETREUUNG

Wir halten es für unerläßlich, daß Austauschschülern grundsätzlich ein Betreuer am Ort mit Rat und Tat zur Seite steht. ‘Am Ort’ heißt, daß der/die Betreuer/in maximal eine Auto-stunde oder 70 Meilen entfernt wohnt.
Die Betreuer - ‘Local Coordinators (LCs)’ - werden jährlich bei den von uns empfohlenen US-Organisationen geschult und verfügen - oft aufgrund jahrelanger Tätigkeit - über große Erfahrung in bezug auf mögliche Probleme und Nöte bei Austauschschülern. Ihre Aufgabe besteht darin, in ihrem Gebiet geeignete Gastfamilien zu finden, diese zu überprüfen und auszuwählen, und High School - Plätze sicherzustellen. Da jährlich neue Gastfamilien für neuankommende Teilnehmer gefunden werden müssen - nur etwa 30% der Gastfamilien sind ‘Wiederholer’ - sind diese auch auf die Veränderungen in der Familie, die sich durch die Aufnahme eines Gastschülers naturgemäß ergeben, vorzubereiten.
Die Tätigkeit der US-Betreuer wird gesteuert und überwacht von regionalen Büros der US-Organisationen, die wiederum der jeweiligen Zentrale unterstehen, zu der wir in engem Kontakt stehen. Das Gespür, welcher Teilnehmer in welche Familie paßt, ist offenbar ständig gewachsen, worauf eine abnehmende Zahl an Familienwechseln bei guten US-Organisationen hinweist Bei auftretenden Problemen kann ein Betreuer oder Teilnehmer durch das 24-Stunden-Notdienst-Telefon jederzeit die US-Zentrale erreichen, die jederzeit auch Sie erreicht.
Der US-Betreuer erkundigt sich regelmäßig bei Familie und Teilnehmer, ob alles in Ordnung ist - in der Anfangszeit häufiger als zum Ende hin - und ist auch bereit, in dringenden Fällen einen Teilnehmer sofort zu sich zu holen. Es wird also sicherge-stellt, daß kein Austauschschüler, aus welchen Gründen auch immer, ‘auf der Straße‘ steht. Ebenso wird auch unsere Betreu-ung und Beratung bei Problemen erst nach der Rückkehr der Teilnehmer enden.
US-Betreuer sind allerdings keine ‘Reiseleiter‘ oder ‘Animateure‘, die für tägliche Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen haben. Dieser Bereich obliegt der Eigeninitiative des Teilnehmers, denn auch die Gastfamilie wird so weiterleben wie bisher - die eine ist aktiv, die andere weniger.

DIE AMERIKANISCHE FAMILIE

Ein harmonisches und vertrauensvolles Verhältnis zur Gastfamilie ist wohl der wichtigste Bestandteil des Programms. Die amerikanische Gastfreundschaft ist schon sprichwörtlich. Der Wunsch, einen Austauschschüler wie ein eigenes Kind bei sich aufzunehmen, Freuden, Sorgen, Unternehmungen wie auch den unvermeidlichen Alltag zu teilen, ist geprägt von dem Interesse an einem anderen Kulturkreis, Freundschaften zu schließen, den American Way of Life, auf den jeder Amerikaner stolz ist, zu vermitteln.
Die Gastfamilie erhält keine finanzielle Entschädigung für den Aufenthalt. Damit das Zusammenleben Freude und Verstehen bringt, sind anfangs sicher viel Anpassungsvermögen, Umstellungsbereitschaft und Toleranz erforderlich. Insbesondere beim Austauschschüler als neuem ‘Familienmitglied auf Zeit’ sind Flexibilität, Fingerspitzengefühl und der Wille, andere Tagesabläufe und Gegebenheiten so zu akzeptieren wie sie sind, besonders gefragt. Geht man freimütig und vorbehaltlos, aber auch rücksichtsvoll auf die Familie zu - so wird man sich umso schneller einleben und wie zuhause fühlen und Freunde fürs Leben gewinnen. Die amerikanische Familie wird ihren Tagesablauf und ihre Lebensgewohnheiten nicht ändern, weil jetzt ein/e Austauschschüler/in kommt, sondern man muß sich den Gegebenheiten anpassen und diese akzeptieren, auch wenn sie im krassen Gegensatz zu dem stehen, was man bisher von zuhause aus gewohnt war. ‘Neugier’ statt ‘Erwartung’ ist gefragt.
Die Auswahl geeigneter Gastfamilien wird weniger nach Beruf oder Einkommen getroffen - die Gastamilien repräsentieren durchweg den amerikanischen Mittelstand - sondern vorrangig nach der Integrations- und Aufnahmebereitschaft für diese relativ lange Zeit.
Mit anderen Worten: Überwiegend ist es so, daß sich eine Gastfamilie dann als ideal herausstellt, wenn die Motivation stimmt, auch wenn sie materiell und vielleicht auch kulturell nicht das bieten kann, was man von zuhause gewohnt ist. Weiterhin sollte man wissen: Gastgeschwister gleichen Alters sind oft die Ausgangsbasis für langjährige Freundschaften und einen schnelleren Einstieg in die neue Umgebung. Man darf jedoch nicht verkennen, daß es bei mangelnder Sympathie erhebliche Probleme geben kann. Ein breitgefächertes Angebot zu Freundschaften ist durch die amerikanischen Mitschüler/innen an der Schule ohnehin gegeben, so daß sich auch jüngere Gasteltern mit Kleinkindern, ältere, deren Kinder schon außer Haus leben, oder auch alleinerziehende Mütter mit Kindern als vortreffliche Gasteltern erweisen können. Man wird immer mit offenen Armen empfangen - was daraus wird, liegt sehr viel auch an einem selbst. Ein forderndes und egoistisches Auftreten kann schnell die entgegengebrachte Sympathie bei Gasteltern und -geschwistern ins Gegenteil kehren. Es ist daher wichtig, unvoreingenommen und mit etwas Diplomatie auf die neue Familie zuzugehen, sich in Hausregeln und Tagesabläufe einzupassen und selbst auch Initiative zu ergreifen. Gastfamilien sind heute schwieriger zu finden als vor Jahren noch. Viele negative Erfahrungen haben sich herumgesprochen. Hin und wieder gibt es deshalb Familien, die es erst ‘ausprobieren‘ möchten ohne sich gleich für eine derart lange Zeit festzulegen. Aus diesen sogenannten ‘Welcome‘-Familien werden aber oft permanente Familien und später treten seltener Probleme auf, denn man hatte Zeit, sich ohne Verpflichtung zu beschnuppern, was ansonsten ja nicht gegeben ist.

DIE HIGH SCHOOL

In den USA besteht keine freie Schulwahl. Für jede Hausnummer gibt es nur eine ganz bestimmte High School, die besucht werden kann, denn die Kosten der Schule tragen die Steuerzahler des betreffenden Schulbezirks. Daraus ergibt sich eine ein-fache Rechnung: Wohngegend gut = High School gut. Da Gastfamilien in den Mittelstandswohngebieten (98% der Familien wohnen im Einfamilienhaus) gesucht werden, und auftretende Probleme fast immer im zwischenmenschlichen Bereich Schüler/ Gastfamilie liegen, wird Kritik an der ausgewählten High School nur äußerst selten geübt.
Man wird die meiste Zeit an der High School verbringen, denn der Unter
richt geht von etwa 8 bis 15 Uhr. Da die High School darüberhinaus ein gesellschaftliches wie kulturelles Zentrum für amerikanische Schüler ist, das auch die Eltern wesentlich mehr mit einbezieht als hier, verbringt man danach noch Zeit an der Schule mit Sport, Musik, Theater oder anderen Hobbygruppen, so daß man erst gegen 17-18 Uhr nach Hause kommt. Insofern spielt es keine Rolle, ob die Gastmutter berufstätig ist oder nicht, denn mittags ißt man in der Schulcafeteria.
In der Regel umfaßt die High School die Schuljahre 9 bis 12. Der Unterricht erfolgt nach dem Kurssystem, also nicht in festen Klassenverbänden. Jeder Schüler kann sich seinen individuellen Stundenplan, jeweils pro Halbjahr und unter Berücksichtigung gewisser Pflichtkurse (Englisch, Geschichte) selbst zusammenstellen und dabei unter etwa 120 Kursen wählen. Diese hohe Kurszahl kommt daher, daß unsere Schulfächer in den USA in Jahreskurse unterteilt sind, z.B. Mathematik in 4 Kurse Algebra, 4 Kurse Geometrie, Fremdsprachen in 4 Stufen usw. Eine Vielzahl hier unbekannter Kurse wird außerdem angeboten, da eine High School ja sowohl auf spätere Studien als auch auf das Berufsleben vorbereitet.
Bei der Einschulung und Kurswahl trifft man auf den ‘Academic Advisor’ oder ‘Guidance Counselor‘ der High School, der bei der Kurswahl mit Rat und Tat zur Seite steht. Die kreative Arbeitsentfaltung von Fähigkeiten steht im Mittelpunkt des Unterrichts. Theorie und ‘stressigem Einpauken’ wird weniger Bedeutung beigemessen, was allgemein freudig vermerkt wird. Austauschschüler werden in der Regel in die 11. Jahrgangsstufe eingeteilt, doch können auch Kurse der 12. Stufe bei entsprechenden Vorkenntnissen belegt werden.
Die Tatsache, daß Sportwettkämpfe in den USA unter High Schools und Colleges stattfinden, ein Vereinswesen wie hier kaum existiert, erklärt die Identifikation mit und Loyalität zur High School und ihren Sport Teams bei der amerikanischen Schülerschaft und deren Eltern. Neu für Austauschschüler ist deshalb das ungewohnt breite Sportangebot, das an High Schools besteht. Die Kombination Schule+Sportverein+Hobby-/Jugendzentrum bestimmt somit weit mehr den Tagesablauf eines Schüler und führt so zu einem völlig neuen Schulerlebnis. Schulen haben in den USA einen ganz anderen Stellenwert, was sich aus der Rivalität der Schulen durch die sportlichen Wettkämpfe erklärt wie auch auf die allgemein geringere Bevölkerungsdichte zurückzuführen ist. So sind Schule (und auch die Kirche) gesellschaftiche ‘Treffpunkte‘.
HIGH SCHOOL DIPLOMA
Das High School Diploma ist keine Prüfung, sondern ein ‘Punktesammeln’. Austauschschüler können die erforderliche Punktzahl erzielen, indem Sie anhand der deutschen Zeugnisse einen Großteil der Punkte übertragen bekommen und die fehlenden Punkte durch das Belegen der dazu erforderlichen Kurse erreichen. Nicht alle High Schools gewähren Austauschschülern das Diploma, sondern stellen stattdessen nur Ehrendiplome aus, zumal für den High School-Abschluß insgesamt 12 Schuljahre erforderlich sind. Es liegt ausschließlich im Ermessen der High School, Austauschschülern/innen ein Diploma zu gewähren oder nicht.

GEBIETSWÜNSCHE

Wunschziele können bei einem Schulprogramm nicht vorrangig für den Programmerfolg maßgeblich sein. Die Philosophie des Austauschprogramms mit den USA läßt auch keine überzeugenden Gründe zu, warum das Programm angeblich nur in einem bestimmten Staat (z.B. Kalifornien) erfolg reich werden kann. Unser Rat: Lieber der erste Austauschschüler in Twin Valley/Minnesota als der ‘x-te-ach-schon-wieder-einer’ in Kalifornien, wo es neben den vier Großstädten auch nur ‘Land’ gibt. Dennoch sind unsere amerikanischen Organisationen bereit, Gebietswünsche ohne Aufpreis zu erfüllen, soweit es geht, doch letztlich wird immer die Einschätzung, wer in welche Familie am besten paßt, Vorrang haben. Bemerkt sei an dieser Stelle auch, daß in Ferienzeiten - vor allem über Ostern - über die US-Organisation Reisen durch die USA angeboten werden.

TASCHENGELD

Es der Wunsch der Gastfamilien wie auch der US-Organisationen, daß Austauschschüler über ein geregeltes Taschengeld verfügen, da während des Aufenthalts auch unabdingbare Kosten entstehen. Die US-Organisation wird daher verlangen, daß monatlich über ein Taschengeld in Höhe von $ 200 verfügt wird, damit an der Schule anfallende Kosten wie z.B. das Mittagessen (ca. $ 50 pro Monat), Telefonkosten, Bekleidung, persönliche Toiletten-/Kosemetikartikel, eigentliches Taschengeld und ggf. eine Zwischenfinanzierung von Arztrechnungen etc. jederzeit bezahlt werden können. Vielfach geben Eltern heute als Sicherheit eine Kreditkarte mit, da Überweisungen oft zeitraubend und gebührenträchtig sind.

BEWERBUNGSABLAUF

Bitte füllen Sie die beiliegende Kurzvorstellung sowie unseren Beratungs- und Betreuungsvertrag aus und senden uns diese Unterlagen wieder zu. Danach erhalten Sie unseren Q & A - Bogen, der uns ein Bild über Reife, Motivation, Toleranz, Anpassungsfähigkeit und Englischkenntnisse gibt. Er wird ergänzt durch ein anschließendes Interview per Telefon. Bei positivem Gesamtergebnis erhalten Sie von uns dann die Bestätigung der Annahme des Vertrages sowie einen Fragebogen der US-Organisation. Nach Eingang dieses Fragebogens, der von uns kontrolliert und in die USA geschickt wird, erhalten Sie von der US-Organisation dann noch eine definitive Teilnahmebestätigung mit Rechnung und Programm-Vertrag.
Der US-Fragebogen als Grundlage für die Familiensuche und den High School - Platz muß für Abreisen im August (Ganzjahresprogramm und 1. Halbjahr) allerspätestens zum Anmeldeschluß am 30. April (Januar-Abreise 30.9.) komplett in den USA vorliegen. Wir empfehlen allerdings, sich so früh wie möglich anzumelden, was über ein Jahr vor der Abreise bereits möglich ist, denn allererste Gastfamilienanschriften kommen meist schon ab Januar - Zeit, sich bereits im Vorfeld kennenzulernen, und:
Je mehr Zeit Sie der US-Organisation geben, desto früher kann die Familien- und Schulplatzsuche beginnen, können Wünsche wie auch 'wer-paßt-zu-wem'-Gegebenheiten noch besser berücksichtigt werden.

SONSTIGES
Rücktritt vom Beratungs- und Betreuungsvertrag
Im Falle des Rücktritts vom obigen Vertrag werden als Rücktrittsgebühren vereinbart bei Rücktritt:
a) vor Anmeldeschluß ohne erfolgte Platzierung: 15 %
b) vor Anmeldeschluß bei erfolgter Platzierung: 30 %
c) nach Anmeldeschluß ohne erfolgte Platzierung: 40 %
d) nach Anmeldeschluß bei erfolgter Platzierung: 60 %.
Ausdrücklich bleibt Ihnen der Nachweis vorbehalten, ein Schaden sei nicht entstanden oder wesentlich geringer als die obigen Pauschalsätze. Nach der Abreise kann der Beratungs- und Betreuungsvertrag nicht mehr gekündigt werden, da eine Betreuung hier gegeben sein muß.
Nach der Teilnahmebestätigung aus den USA erhebt die amerikanische Organisation bei Stornierungen der Teilnahme in der Regel pauschal den Betrag von $ 800.
Vorzeitige Programmbeendigung
Beendet ein Teilnehmer das Programm vorzeitig oder wird vom Programm ausgeschlossen, können keine Kosten erstattet werden.
Spätplatzierungen
Bei diesem Programm sind z. T. späte Platzierungen nicht auszuschließen. Es kommt daher vor, daß nicht alle Teilnehmer rechtzeitig zum Schulbeginn in den USA eintreffen. Nach unseren Erfahrungen sind späte Platzierungen jedoch nicht "schlechter" als frühe, und nach unserem Eindruck hat sich unser System des direkten Vertrages mit der US-Organisation insgesamt positiv auf die Güte der Platzierungen ausgewirkt.

VORBEREITUNG / ABFLUG

Wir halten eine fundierte Vorbereitung von Teilnehmern wie Eltern in deutsch, also unmißverständlich in der eigenen Sprache, für unerläßlich, und haben deshalb eigene Informationsschriften für Sie entwickelt. Darüberhinaus bieten wir Vorbereitungstreffen für Eltern und Teilnehmer vor der Abreise. Wichtig dabei ist, auf gesellschaftliche wie kulturelle Unterschiede hinzuweisen, die Besonderheiten der amerikanischen Umgangssprache und Gepflogenheiten zu behandeln, und insbesondere darauf einzugehen, wie, wo und warum Probleme entstehen können. Mögliche Mißverständnisse und falsche Erwartungen sollen so von vornherein vermieden werden. Weiterhin werden wir Sie in allen programmtechnischen Fragen beraten, wie auch unsere gesamte Betreuung so konzipiert ist, daß Sie nichts "vergessen" können.
Für die August-Abreisen finden unsere Vorbereitungstreffen in verschiedenen deutschen Städten - z.B. in Hamburg, Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt und Ulm - an einem Wochenende/Feiertag im Mai/Juni statt. Für die Januar-Juni-Teilnehmer ist es ein Seminar im November an einem für alle zentralen Ort.
Darüberhinaus nehmen die US-Organisationen regionale/örtliche Einführungsseminare nach der Ankunft vor, und es ist sicher von Nutzen, die einzelnen Programmpunkte aus amerikanischer Sicht noch einmal erläutert zu bekommen.
Idealerweise erfolgt der Abflug etwa 6-10 Tage vor Schulbeginn. Bei unterschiedlichem Schulbeginn in den einzelnen USA-Regionen bedeutet dies einen Abflug zwischen Anfang und Ende August (im Januar beim Halbjahresprogramm Januar-Juni). Genaues weiß man immer erst nach der Platzierung, zumal auch Gastfamilien Terminwünsche haben. Als Faustregel könnte man angeben: Der Großteil der Austauschschüler fliegt Mitte August, bei besonders frühem Schulbeginn fliegt man Anfang August und bei besonders spätem oder später Platzierung sind Abflüge sogar bis Anfang September möglich. Bemerkt sei dabei, daß viele High Schools erst nach dem Labor Day, dem jeweils ersten Montag im September, beginnen. In jedem Fall wird kein Teilnehmer ohne Gastfamilienanschrift in die USA abfliegen.
Für den Flug selbst empfehlen wir ein Jahresticket nach dem Jugendtarif, der von allen Linienfluggesellschaften von Ihrem Heimatflughafen zu einer Vielzahl von US-Flughäfen angeboten wird. Ihre Flugdaten geben wir dann in die USA.

IHRE KOSTEN

Ihre Gesamtkosten belaufen sich beim Ganzjahresprogramm 2010/11 auf ca. 6.126, beim Halbjahresprogramm auf 5.976. Die einzelnen zu zahlenden Beträge sind:

Unsere Beratung/Betreuung/Vorbereitung 1.740
Sie beinhaltet folgende Leistungen:
a) Prüfung des Bewerbers auf Eignung zur Teilnahme anhand der eingereichten Kurzvorstellung mit anschließendem Question & Answers-Bogen und Interbiew.
b) Hilfestellung bei Auswahl und Vermittlung einer geeigneten, seriösen und zuverlässigen US-Organisation
c) Umfassende Beratung und Betreuung von der Bewerbung bis zur Rückkehr aus den USA
d) Deutsche Vorbereitungstreffen für Eltern und Teilnehmer; die Teilnahme ist Pflicht
e) Ausführliche Reiseinfos, Beratung bei Problemen in den USA in Abstimmung mit der US-Organisation, Hilfe bei der Visumsbeschaffung, umfassende Informationenzu Flug- und Versicherungsfragen

An die US-Organisation sind als Teilnahmegebühr zu zahlen
Ganzjahresprogramm US$ 4200 (=
3.066 gem. Prognosen zum Zahlungstermin 1.6.2010, Kurs 1 US$ = 0,73 Euro)
(ca. August-ca. Juni)
Halbjahresprogramme US$ 4.000 (
2.920)
(ca. August-ca. Januar / ca. Januar-ca. Juni)
und beinhaltet folgende Leistungen:
a) Platzierung in einer geeigneten amerikanischen Gastfamilie und Sicherstellung eines Schulplatzes in der High School am Ort. Ihre Wünsche werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt.
b) Abholung am Zielflughafen durch die Gastfamilie oder einen Betreuer; Überwachung des Aufenthalts durch einen geschulten, lokalen Betreuer am Ort, der maximal eine Autostunde/70 Meilen entfernt wohnt.
c) Hilfe bei Gastfamilien-Problemen in Abstimmung mit uns, notfalls Familienwechsel; periodische Betreuerberichte. Die schulische Betreuung erfolgt durch die Guidance Counselors/Academic Advisors der High School selbst.
d) Ausstellung und Zusendung der für das Visum notwendigen DS-2019-Form, mit der man beim amerikanischen Konsulat das erforderliche J-1-Visum erhält.

Flugkosten/Visum
Je nach Zielort und dem gegenwärtigen Stand der Dinge ist mit Flugkosten um
1.100 zu rechnen inkl. Rückflug. Ausserdem entstehen Visumskosten von ca. 220.
Krankenversicherung
Eine für die USA gültige Krankenversicherung des Teilnehmers muß vorliegen, was in der Regel bei Privatversicherten der Fall ist. Anderenfalls muß eine solche Krankenversicherung noch abgeschlossen werden. Dabei ist mit Kosten um
47 pro Monat zu rechnen; außerdem gibt es für den Aufenthalt komplette Versicherungspakete zu ca. 68 pro Monat.
Zahlungen
Unsere Gebühr ist in zwei gleichen Raten zu zahlen, und zwar bei Vertragsabschluß und 4 Monate vor der Abreise. Die ame-rikanische Programmgebühr ist spätestens zum 1. Juni auf das Konto der US-Organisation zu zahlen; mit der amerikanischen Teilnahmebestätigung erhalten Sie die über uns eine Rechnung der US-Organisation mit den Bankangaben.

EIN WORT IN EIGENER SACHE..

Üblicherweise wird in Deutschland ein Reisevertrag zur Teilnahme an einem High School-Programm abgeschlossen. Nun ist ein Reisevertrag überschaubar, wenn er so erfolgt, wie er gedacht wurde und typisch ist, indem man einen Flug, eine Unterkunft und einen Transfer zu einer Pauschalreise zusammenstellt. Der Unterschied zum High School - Programm ist, daß man ein Hotel "buchen/reservieren" kann, eine Gastfamilie oder einen Schulplatz dagegen nicht, sondern bestenfalls "finden". Nun sind aber gerade Gastfamilie und Schulplatz die allerwichtigsten Bestandteile des Programms, und darauf hat der deutsche Reiseveranstalter keinen Einfluß, kann nicht von hier aus diese Leistung notfalls selbst erbringen. Bis auf Einzelfälle konnten geschlossene Reiseverträge bislang erfüllt werden, doch gibt es inzwischen auch den Gegenbeweis. Ich halte es daher für unerläßlich, daß zwischen Teilnehmer und Eltern ein direkter Leistungsanspruch gegenüber der amerikanischen Austauschorganisation besteht, zumal Gastfamilie, Schulplatz und Visum ja den unerläßlichen Programminhalt darstellen.
Die US-Organisation stellt Betreuer für den Aufenthalt. Gleichermaßen ist hier eine umfassende Beratung, Vorbereitung und Betreuung für die Vorlaufzeit wie auch den Aufenthalt selbst unerläßlich, und dies ist unsere Tätigkeit.
Flüge in die USA gibt es wie Sand am Meer, und da Gastfamilie und/oder Betreuer den Teilnehmer abholen, muß auch kein Transfer arrangiert werden.
Wir sind somit der Meinung, daß ein High School - Programm eine "konzertierte", also gemeinsame Aktion sein muß, bei der jeder für seinen Beitrag/Bereich verantwortlich zeichnet: Wir für die Beratung und Betreung im schulischen und psychischen Bereich im Vorfeld und während des Aufenthalts sowie einem Vorbereitungstreffen, die US-Organisation als Veranstalter für Gastfamilie, Schulplatz, die erforderlichen Visumsunterlagen und die Betreuung durch amerikanische Betreuer vor Ort, und in bezug auf den Flug in die USA bietet sich an, ein von uns empfohlenes Flugbüro zu nutzen, das über den Verkauf des Flug-tickets hinaus auch eine Koordination für sich anbietende gemeinsame Flüge von Teilnehmern vornimmt, Gruppenflüge bietet und bildet.

Unser System, das Programm vertraglich und finanztechnisch in die einzelnen Verantwortungsbereiche zu zerlegen, bietet letztlich noch den Vorteil, daß Sie beim Flug z. B. nur das zahlen, was tatsächlich verflogen wird und in die USA nach dem aktuell gültigen $-Umrechnungskurs zahlen ohne die üblichen Sicherheitsaufschläge bei pauschalen Endpreisen.

DASB 05/2009